Lifestyle

Exkurs – Studieren mit hohem Praxisanteil

17. April 2014

Als ich neulich von euch wissen wollte, welche Themen euch auf meinem Blog interessieren würden, habt ihr gesagt, dass es schön wäre ein bisschen mehr über mein Studium zu erzählen.
Nachdem das Mitbewohnermädchen vorlegte und in ihrem Exkurs etwas über die Entwicklung unseres neusten Fernsehformates erzählte, will ich nun ein bisschen darauf eingehen, wie toll es ist einen Studiengang zu studieren in dem es super viel Praxis gibt.

Das Mittweidaer Modell

Ich studiere Medienmanagement in Mittweida. Medienstudiengänge gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, trotzdem ist das Medienstudium in Mittweida, meiner Meinung nach, etwas besonderes. Denn unser Motto lautet „Vormittags studieren, nachmittags produzieren“ – und das wird hier gelebt.
Neben vielen Praxisprojekten, wie dem Onlinemagazin medienMITTWEIDA, der Lokalzeitung DIE NOVUM und unseren Lokalradiosender 99drei Radio Mittweida, organisiert unsere Fakultät auch zwei große Events: Das Medienforum und unser Campusfestival, gibt es noch viel mehr Praxismodule. Diese sind aufgeteilt in Medienpraxis, wozu auch die Projekte gehören, aber auch Medienpraxis Fernsehen, wo man Nachrichten und kleine Beiträge produziert und später dann auch an den großen Studiokameras arbeiten kann. Außerdem gibt es noch Medienproduktion und Mediendesign. Überall kann man sich ausprobieren, reinschnuppern und rausfinden, welcher Teil der großen Medienwelt einem am besten liegt.

Meine Praxismodule

Dieses Semester belege ich Medienpraxis Fernsehen I. Dort fangen wir gerade einmal mit den Grundlagen der Fernsehbeitragsproduktion an. So durften wir in der letzten Woche unsere erste kleine Nachricht drehen, schneiden und vertonen:

 

Aber natürlich habe ich in den letzten Semester schon bei dem ein oder anderen Projekt mitgearbeitet und kann euch auch dazu einen kleine Einblick geben.
Angefangen hat meine Praxisarbeit beim Campusfestival im letzten Jahr im Team „Social Media“. Das war bisher wohl das schönste Projekt – auch weil wir ein wahnsinnig kreatives und harmonisierendes Team waren und unsere Arbeit dadurch wirklich super war.
Weiter ging es dann mit dem Medienforum, wo ich den Bereich Social Media geleitet habe und am Ende dann wirklich die komplette Social Media Arbeit für den ganze Kongress übernommen habe. Eine verantwortungsvolle und tolle Aufgabe – an anderen Hochschulen ist sowas oft nicht möglich.
Bei medienMITTWEIDA habe ich, Überraschung!, auch Social Media gemacht, durfte aber auch mal einen Artikel schreiben.
Nun arbeite ich auch in diesem Jahr wieder mit am Campusfestival. Diesmal allerdings eher im Hintergrund. Ich schaue der Social Media- und Presseverantwortlichen etwas über die Schulter, gebe ein paar Tipps und lese Texte Korrektur.

Das Highlight unseres Studium ist aber vermutlich das Modul „Crossmedia“. Dort setzen Teams aus ungefähr 15 Leuten eine crossmediale Kampagne für einen Verein um – mit allem was dazugehört: Webseite, Imagefilm, Social Media, Pressearbeit, Radiowerbung undundund.  Die Vorbereitungen für unsere Kampagne laufen hier momentan langsam an. Unser Verein macht ganz viele spannende Dinge, sodass es wirklich eine Herausforderung wird, diese auf einen Punkt zu bekommen und mit einem stimmigen Konzept zusammenzufassen. Aber ich mag Herausforderungen.

Wenn euch so ein kleiner Exkurs in mein Studium gefällt, werde ich euch natürlich auch weiterhin gern auf dem Laufenden halten und ein bisschen über unser nächstes Festival und Crossmedia berichten.
Habt ihr Lust darauf?

1 Comment

  • Reply you know who :D 17. April 2014 at 16:21

    si si si! mehr, immer mehr.

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