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Putz-Routine: Bring Struktur in den Aufräum-Wahn {Werbung}

11. Januar 2017
Putz-Routine

Es gibt Dinge, die machen Spaß: Mit Freunden einen Kaffee trinken, ein Computerspiel spielen oder kochen. Und dann gibt es Dinge, die machen nicht so viel Spaß: Ein Zahnarztbesuch, die Steuererklärung oder ein Montagmorgen. Putzen gehört für mich eher zur zweiten Kategorie – muss aber trotzdem regelmäßig gemacht werden. Nach dem Putzen hat man aber, ähnlich wie nach der Abgabe der Steuererklärung, ein tolles und befreites Gefühl, oder? Wenn ich durch meine saubere Wohnung schlendere, alles ordentlich ist und es nach meinem Lieblingsputzmittel riecht, dann freue ich mich großartig. Am liebsten hätte ich dieses Gefühl täglich, aber ganz ehrlich: Ein Putzplan, bei dem man jeden Tag einen Teil der Wohnung putzt, der lässt sich einfach nicht so gut mit einem 40h-Job und einem Blog vereinbaren. Ich habe es mir wirklich schon unglaublich oft vorgenommen jeden Tag einen Raum zu putzen, aber es klappt einfach nicht.
Stattdessen mache ich jeden Freitag einen Putznachmittag (gut, manchmal lasse ich den auch ausfallen…). Ich drehe die Musik laut und tanze mit dem Staubwedel durch die Wohnung. Und spätestens wenn der erste Raum sauber ist, setzt dieses gute Gefühl ein.

Um trotzdem ein bisschen strukturierter an die Sache ran zu gehen, habe ich mir angewöhnt eine gewisse Putz-Routine in meinen Wohnungsputz zu bringen. Manche Aufgaben müssen einfach täglich erledigt werden, andere Sachen muss ich nicht jeden Freitag machen.
Hier also meine „Putz-Routine“ – vielleicht inspiriert sie euch ja auch ein bisschen mehr Struktur in euren Putz-Alltag zu bringen, auch wenn es eine lästige Angelegenheit ist.

Meine Putz-Routine:

Täglich:

  • Küche saubermachen: Nach jeder Koch- oder Backaktion sieht es in meiner Küche aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Das Chaos wird natürlich direkt danach beseitigt. Aber auch im Alltag liegen Brotkrümel auf der Küchentheke, ein Brettchen möchte gespült werden oder der Mixer ist nach dem letzten Smoothie nicht ganz so sorgfältig gereinigt worden. Damit gar nicht erst ein riesiges Küchenchaos entsteht, versuche ich solche Alltagssachen jeden Abend einmal wegzuputzen.
  • Geschirrspüler ein- und ausräumen: Das fällt eigentlich unter den ersten Punkt. Mein Geschirrspüler läuft mehr als einmal pro Woche und auch, wenn es eine lästige Aufgabe ist, muss das Ding einfach immer mal wieder ausgeräumt und neu bestückt werden.
  • Bad-Abfluss reinigen: Das ist sicher eine Aufgabe, die nicht jeder täglich erledigen muss. Ich habe aber lange Haare und möchte am Ende der Woche keine Echthaarperücke aus dem Abfluss fischen müssen – urgs!
  • Staubsaugen: Ich habe einen kleinen Staubsauger-Roboter, der unter der Woche durch meine Wohnung flitzt und sich um alles kümmert, was so rumliegt. Das ist ziemlich praktisch.

Putz-Routine

Wöchentlich:

  • Staubwischen auf den Möbeln: Das geht am besten mit einem Microfaser-Staubwischer. Der saugt den Staub quasi an und hält ihn fest. Damit seid ihr ganz schnell einmal durch die Wohnung gestaubwischt. In meiner Studentenzeit habe ich, ganz kreativ, meine Möbel einfach mit einem Staubsauger abgesaugt. Das ist auch eine Alternative, die sich aber gerade bei hohen Regalen vielleicht nicht immer so einfach machen lässt.
  • Staubsaugen: Da sind wir auch schon beim nächsten Punkt: Staubsaugen und zwar in allen Ecken und Winkeln in die der Roboter nicht gekommen ist – und das sind viele. Der sieht nämlich nicht, wo noch Staub liegt und arbeitet auch ein bisschen unstrukturierter als ich. Da kommt man also nicht ums händische Nachsaugen herum. Wer wie ich eine Altbauwohnung mit wenig Steckdosen hat, sollte übrigens in einen Staubsauger mit Akku investieren – das erleichtert einem das Kabelgespanne durch die halbe Wohnung und macht vieles einfacher.
  • Wäsche waschen: Unter der Woche sammelt sich jede Menge Wäsche im Wäschekorb. Am Wochenende wird die dann weggewaschen – Maschine für Maschine.
  • Handtücher waschen: Freitags wandern auch all meine Handtücher, inkl. dem Abtrockentuch aus der Küche und dem Abwaschlappen in die Waschmaschine – so vermeidet man, dass irgendwelche ekligen Bakterien entstehen – schon wieder urgs.
  • Bad putzen: Ebenfalls selbsterklärend, oder? Waschbecken und Badewanne auswischen, das Klo putzen, den Badezimmerspiegel abwisschen – einfach alles wieder zum Glänzen bringen. Übrigens nutze ich für Küche, Bad und den Rest der Wohnung verschiedene Putzlappen – alles andere wäre schon wieder urgs.

Putz-Routine

Zwei-Wöchentlich:

  • Bettwäsche waschen: Ähnlich wie die Handtücher sollte man auch die Bettwäsche nicht nutzen, bis sie müffelt, sondern im besten Falle schon deutlich vorher einmal austauschen und in die Waschmaschine schmeißen.
  • Den Boden wischen: Ab und an reicht das Staubsaugen auch nicht aus – wenn ihr nicht nur Teppich in der Wohnung habt. Deswegen bekommt mein Boden alle zwei Wochen noch eine ganz eigene Schönheitskur und wird gründlich gewischt – auch in allen Ecken und Winkeln.
  • Das Sofa abstauben: Ich hab ein Sofa, auf dem man jede zweite Staubfluse deutlich sieht, deswegen sauge ich es regelmäßig ab. Aber auch, wenn euer Sofa den Staub besser verstecken kann, schadet es nicht, das gute Stück vom Staub zu befreien. Ganz praktisch ist hierfür ein Handstaubsauer, mit dem man gut überall hin kommt.

Putz-Routine

Monatlich:

  • Küchengeräte reinigen: Einmal im Monat werden bei mir Herd, Kühlschrank, Geschirrspüler und Waschmaschine gereinigt und ausgewischt. Bei Geschirrspüler und Waschmaschine machen sich auch spezielle Maschinenreiniger ganz gut, die man einfach einen Waschgang lang durchlaufen lässt und die die Maschine auch von Innen gut reinigen.
  • Staubwischen Deluxe: Während ich wöchentlich nur recht oberflächlich staubwische, widme ich mich einmal im Monat auch den Staubecken, die man vielleicht auf den ersten Blick nicht so sieht: Auf den Schränken und in den Heizungsrillen sammelt sich jede Menge Staub an, dem es dann an den Kragen geht.
  • Badezimmerteppiche waschen: Same procedure as Handtücher und Bettwäsche: Ab in die Waschmaschine, bevor die Badezimmerteppiche eklig werden.
  • Wasserhähne und Wasserkocher entkalken: Je nachdem wie kalkhaltig euer Wasser ist, müsst ihr alle Sachen, die so mit dem Wasser in Berührung kommen, mal entkalken. Zum Glück gibt es da süße Gadgets, wie beispielsweise einen Entkalker-Aufsatz für den Wasserhahn, die das spaßiger machen.

Je nach Motivation werden dann auch quartalsweise oder halbjährlich meine Fenster geputzt und ich wasche die Vorhänge – aber das auch eher mit Widerwillen. In Hamburg ist es eh immer grau, da fallen die schmutzigen Fenster nicht so auf 😉

Putz-Routine

Wer jetzt nur noch seine fehlende Motivation sucht, um endlich loszuputzen:
Beim Sport geht es mir ja so: Wenn ich neue Sportklamotten habe, gehe ich automatisch viel motivierter zum Sport. Neue Sachen wollen ja ausprobiert und getragen werden. Und genauso ist es auch beim Putzen: Wenn ich ein neues Gadget, einen neuen Lappen oder ein neues, total gutriechendes Putzmittel habe, dann macht es gleich mehr Spaß die Bude mal wieder so richtig zum Glänzen zu bringen.
In der aktuellen Tchibo-Wochenwelt „Frisch herausgeputzt“ gibt es jede Menge cooler und nützlicher Putzutensilien, die euch helfen eure Wohnung frühlingsreif zu machen – auch wenn der Frühling gefühlt noch eine halbe Ewigkeit entfernt zu sein scheint. Vielleicht kommt er ja schneller, wenn wir alle jetzt schon unseren Frühjahrsputz machen.

Auf Claras Blog „Tastesheriff“ läuft gerade eine Ordnungschallenge unter dem Motto „Klar Schiff“ – vielleicht findet ihr dort zusätzlich zum Wohnungsputz noch mehr Inspiration zum Thema Ordnung und Aufräumen.

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Tchibo.

2 Comments

  • Reply Noemi 12. Januar 2017 at 15:33

    Huhu 🙂 Kleiner Hinweis, von Langhaarträgerin zu Langhaarträgerin 😀 Im Abfluss sammeln sich weniger Haare, wenn man sie vor dem Waschen kämmt.
    Liebe Grüße
    Noemi

    • Reply Melanie Fankhänel 12. Januar 2017 at 17:28

      Alles schon probiert. Hilft aber nichts. Die möchten erst in der Dusche abfallen 😉

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