Event

How I met your Knödel {Burgis Bloggerknödel-Event}

30. Oktober 2014

Wenn man am Donnerstag noch gedanklich im Wochenende festhängt, dann war es ein wirklich  schönes Wochenende.

Wie ich euch ja schon beim Rezept für die Mars-Knödel erzählte, habe ich mich am Wochenende auf den Weg nach München zum Burgis Bloggerknödeln gemacht. Für alle, die Eventberichte doof finden, sei gesagt, dass sich in diesem Text viele Tipps für tolle Restaurants in München verstecken.

Als kurz vor vier Uhr mein Wecker klingelte, war die Vorfreude auf den Tag nicht so richtig groß – schließlich bin das Gegenteil eines Frühaufstehers. Ich quälte mich trotzdem aus dem Bett und zum Bahnhof, wo ich auf Liv wartete, die genauso müde wie ich war. Gemeinsam haben wir es dann aber doch irgendwie geschafft die Müdigkeit zu überwinden und plapperten im Zug so laut, dass wir schon von Mitfahrenden ermahnt wurden, dass wir doch bitte etwas leiser sein sollten.

Nach fünf Stunden Zugfahrt und einem kurzen Sprint über den Naumburger Bahnhof kamen wir dann endlich in München an. Am Bahnhof erwarteten uns schon Kalinka, Sonja und Anita – und gemeinsam machten wir uns auf zum Wirtshaus in der Au. Das Wirtshaus war der perfekte Start in einen knödeligen Tag, schließlich beherbergt es den Königlich Bayrischen Knödelkochkurs und betreibt die Knödelei auf dem Münchner Oktoberfest. Nachdem uns also unser Knödelradar den richtigen Weg finden ließ, wurden wir herzlich von der Agentur zweiblick und dem Außenminister … äh… einem der beiden Geschäftsführer von Burgis begrüßt.

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Nach einer kleinen Vorstellungsrunde hieß es dann „Ab an die Töpfe“, denn einige unserer Knödelkreationen wurden nachgekocht. Es gab Zimtknödel mit Rotweinpflaumen von Anita, Knödel mit veganer Pfifferling-Rahm-Sauce von Arne, Hoorische mit Specksauce von Annalena, Knödelburger mit Gorgonzola und Apfelchutney von Steffen und Sabrina und meine Gruppe kochte die leckeren Knödel mit Kürbis, Parmesa und Salbeibutter von Karin.

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Ich stelle immer wieder fest, wie viel Spaß es macht mit anderen Bloggern zu kochen, weil jeder doch seine eigene Technik und Art hat und man sich das ein oder andere abschauen kann. Noch begeisterter war ich allerdings von den wirklich tollen Rezepten, die entstanden sind. Da kam mir mein Mars-Knödel fast schon unkreativ vor.

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Nachdem alle Knödel verspeist waren, ging es weiter in den Schankraum des Wirtshauses, wo noch eine „kleine“ Dessertüberraschung auf uns wartete. Ja, es kommt manchmal vor, dass auch wir Foodblogger sagen „Was? Es gibt NOCH ETWAS zu essen? Eigentlich hab ich gar keinen Hunger mehr….“ Nunja, bevor etwas schlecht wird, haben wir uns aber dann doch auf die vielen kleinen Leckereien gestürzt. Unter anderem gab es eine Schokomousse, Créme brûlée, Apfelküchlein, Topfenknödel, Obst, Eis und eine große Portion Zuckerwatte. Falls ihr jemals in München seid, geht im Wirtshaus in der Au vorbei und bestellt euch diese Dessertvariation – ihr seid dann im Desserthimmel.

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Nachdem wir dann aber wirklich vollgefressen waren, ging es weiter zum Pschorr. Im Wirtshaus direkt am Viktualienmarkt gab es ein wirklich leckeres Bier aus dem Holzfass und der Geschäftsführer erzählte uns ein bisschen was über die Produkte, die im Pschorr verkocht werden. Wirklich schön zu hören, dass so ein großes Wirtshaus viel Wert auf Nachhaltigkeit und gute Produkte legt.

Die nächste Etappe führte uns zum Gesellschaftsraum – dem neuen Restaurant von Bernd Arold, welches erst am Samstagabend eröffnen sollte.

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Wir wurden dort sehr herzlich empfangen und gleich mit Getränken und, wie sollte es anders sein, mit Essen versorgt. Es gab Lachshäppchen mit grandiosem gebeizten Lachs, Nussecken und einen Granny Smith Apple Pie Martini. Vor allem der Martini hat uns allen super geschmeckt und wir rätseln noch jetzt, was genau da alles drin war und wie wir ihn am besten nachmachen können.

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Natürlich nahm sich Bern Arold auch ein bisschen Zeit mit uns zu quatschen und ein paar Bilder zu machen – und uns dann auch gleich zu seiner Eröffnungsparty am Abend einzuladen (dazu dann später mehr).
Wenn ihr aus München kommt oder mal München besuchen solltet und Lust auf ein etwas teureres und ausgefallenes Abendessen habt, dann schaut unbedingt im Gesellschaftsraum vorbei.

Da unser Tagesprogramm aber nicht im Gesellschaftsraum endetet, ging unsere kleine Münchenreise weiter – in Weisses Bräuhaus. Dort verkosteten wir sehr fachmännisch (mit der Hilfe von Sandra) Schneider Weisse-Bier. Ich bin eigentlich kein großes Bierfreund, aber das scheint daran zu liegen, dass ich noch nie richtig gutes Bier getrunken habe.
Zuerst verkosteten wir ein Kristallweizen, welches sehr bananig und fruchtig schmeckte.
Als nächstes war eine Hopfenweisse dran, die sehr fruchtig und ein bisschen nach Grapefruit schmeckt. Ich wusste nicht, dass reines Bier solche Aromen entfalten kann. Allerdings war das so gar nicht meins.
Sehr meins war dagegen Bier Nummer drei: Ein Eisbockbier mit einem sehr bananigen Aroma, das ein bisschen Richtung Marzipan ging und irgendwie eine ölige Textur hatte. Nooom! Bei solchen Bieren werde auch ich zum Biertrinker.

 

Leicht angeheitert ging es nach der Bierverkostung weiter … Mal wieder etwas essen. Unser Abendessen wurde uns wieder im Pschorr aufgetischt. Es gab eine riiiiiiesige Brotzeit-Vorspeisenplatte mit Wurst, Rettich, Obazda, Brezeln… Das allein hätte schon als Abendessen völlig gereicht. Als Hauptgang durften wir uns dann etwas aus der sehr umfangreichen Speisekarte aussuchen. Allerdings war mein Magenvolumen bereits fast ausgereizt, sodass ich mich für eine Karotten-Ingwer-Suppe mit Petersilienflan entschied.

Nachdem wir lange im Pschorr saßen und quatschten, beschlossen wir, dass wir noch lange nicht genug von München hatten. Nach einer kurzen Station im Hotel zum Frischmachen und „Bloß nicht hinlegen! Dann schlafen wir sicher ein!“, ging es wieder zurück zum Gesellschaftsraum, schließlich waren wir zur Eröffnungsparty geladen. Das Essen war (leider) schon alle, wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich noch etwas hätte essen können. Gerüchten zu Folge hatten einige unserer Truppe nachts im Hotelzimmer dann aber schon wieder Hunger…
Dafür gab es leckeren Weißwein und viele lustige Gespräche. Auch dabei war Stefan Marquard. Nachdem wir sehr fangirlend am Nachbartisch saßen, wurden wir ihm dann aber von den netten Agentur-Mädels von zweiblick doch vorgestellt.

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Gegen zwei oder halb drei fielen wir dann alle müde und glücklich ins Bett. Zum Glück hatten wir Dank der Zeitumstellung eine Stunde länger Schlaf. Nach diesem Tag war das definitiv sehr nötig.

Danke an Burgis und zweiblick für diesen unvergesslichen Samstag und die wirklich tolle Organisation.

(Und damit es jetzt nicht wieder Gemotze gibt: Ich hab diesen Beitrag nicht geschrieben, weil das in irgendeiner Weise von Burgis von mir erwartet wird, sondern weil ich euch an diesem tollen Erlebnis und den wirklichen schönen Wirtshäusern und Restaurants in der Münchner Innenstadt teilhaben lassen will.)

5 Comments

  • Reply Liv 30. Oktober 2014 at 13:34

    ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

  • Reply Kalinka 30. Oktober 2014 at 22:18

    ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

  • Reply Anita 5. November 2014 at 15:47

    ★ Sooo ein schöner Bericht… ★ ich bin glücklich, dass ich dabei war. ★ Es war schön Dich kennenzulernen. ★ Ein wunderschöner, knödliger Tag. ★

    • Reply Melanie Fankhänel 5. November 2014 at 15:50

      <3 <3 <3

  • Reply Zu Gast bei Burgis Bloggerknödelevent in München | wallygusto 10. Dezember 2014 at 11:17

    […] Melanie von Marsmädchen […]

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